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Gesundheit

Die Samtgemeinde Oderwald wird Modellstandort im Projekt „Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen im Quartier“

Die Samtgemeinde Oderwald ist mit ihren 11 Dörfern wie viele ländliche Regionen vom demografischen Wandel betroffen. Doch obwohl die vorhandene Infrastruktur in den Orten sehr unterschiedlich ist, gibt es fast überall Angebote, um die eigene Gesundheit zu fördern.
Mit zunehmendem Lebensalter und eingeschränkter Mobilität fällt es vielen älteren Menschen schwer, an diesen Angeboten teilzunehmen. Um ihren Anforderungen und Bedürfnissen gerecht zu werden, müssen die Angebote angepasst werden, für alle zugänglich und erreichbar sein.
An dieser Stelle setzt das Projekt des AWO Bundesverbandes an:
In fünf ländlichen Kommunen, darunter auch die Samtgemeinde Oderwald, sollen mit dem Modellprojekt „Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen im Quartier“ die Bedingungen für ein gesundes Älterwerden verbessert werden. Bestehende gesundheitsförderliche Angebote, zum Beispiel der Freien Wohlfahrtspflege, der Sportvereine sowie kommunaler oder ehrenamtlicher Initiativen, sollen vernetzt und bekannter gemacht werden.Ziel ist es, noch mehr Menschen mit diesen Angeboten zu erreichen. Insbesondere will man Menschen in prekärer sozialer Lage und isoliert lebenden Personen eine Teilnahme ermöglichen.
Zudem sollen auch neue Angebote entwickelt werden, die die aktuellen Bedürfnisse und Perspektiven der älteren Menschen in besonderem Maße berücksichtigen. Um diese Wünsche und Perspektiven zu erfassen, wird vor Ort eine kommunale Bürgerveranstaltung (Ideenwerkstatt) durchgeführt. Auf dieser Grundlage sollen anschließend passgenaue Maßnahmen entwickelt werden. Das Spektrum könnte dabei von der Gruppe, die sich zu gemeinsamen Spaziergängen trifft bis zum gemeinsamen gesunden Kochen reichen. Darüber hinaus sollen Ideen gesammelt werden, welche Veränderungen in den Orten der Samtgemeinde Oderwald zu einer besseren gesundheitsbezogenen Lebensqualität im Alter beitragen können. Gefragt ist die Beteiligung von allen, die sich für gute Lebensbedingungen in den Orten der Samtgemeinde Oderwald einsetzen möchten.
Das Projekt wird durch den Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) gefördert und in Kooperation mit dem AWO Bundesverband und dem AWO Kreisverband Salzgitter-Wolfenbüttel umgesetzt. Der AWO Bundesverband bildet an allen Modellstandorten Ansprechpartnerinnen zu kommunalen Gesundheitsförderinnen aus, die die Aktivitäten vor Ort über die gesamte Projektlaufzeit koordinieren. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert.
 

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